Viele Themen, die im Coaching auf den Tisch kommen, kenne ich aus eigener Führungs- und Organisationserfahrung.
Ich habe viele Jahre selbst Verantwortung getragen: als Geschäftsführerin und Stiftungsvorständin, für Teams, Budgets, Verhandlungen, strategische Entscheidungen und die Entwicklung von Organisationen.

Dabei habe ich erlebt, was Führung unter realen Bedingungen bedeutet:
Widersprüchliche Anforderungen, Rollen im Wandel, Konflikte, Übergänge – und Situationen, in denen es nicht die eine richtige Lösung gibt.
Ich weiß, wie es ist, entscheiden zu müssen, obwohl berechtigte Interessen gegeneinanderstehen, Informationen unvollständig sind oder jede Option ihren Preis hat. Und ich kenne die Spannung zwischen dem, was eine Organisation braucht, was andere erwarten und dem, was man selbst für richtig hält.
Aus eigener Erfahrung weiß ich auch, dass Menschen in Verantwortung oft sehr viel mit sich selbst ausmachen, bevor sie sich Unterstützung holen – und wie leicht man sich dabei im Kreis drehen kann…
Mein Hintergrund
Meine berufliche Herkunft liegt im Kultur- und Stiftungsbereich. Das klingt nach schönen Inhalten, interessanten Menschen und gesellschaftlichem Sinn.
Das alles stimmt.
In der Praxis treffen allerdings inhaltlicher Anspruch, begrenzte Ressourcen, starke Persönlichkeiten und operative Realität oftmals hart aufeinander.
Deshalb glaube ich nicht an einfache Antworten für komplexe Lagen. Und ich halte nichts von Entscheidungen, die gut klingen, aber nichts bewirken.
Ich mache nichts dramatischer, als es ist. Aber auch nicht harmloser.

Mein Handwerkszeug
Ich bin studierte Kommunikationswissenschaftlerin und zertifizierte Stiftungsmanagerin.
Meine Qualifikation als Business Coach und Master Coach habe ich an der Dr. Bock Coaching Akademie (DBCA) erworben. Die Dr. Bock Coaching Akademie ist heute das Exzellenzzentrum Coaching am Dr. Bock Institute (DBI).
Meine Haltung
Neben meiner beruflichen Arbeit engagiere ich mich ehrenamtlich als Vorständin einer gemeinnützigen Stiftung und im ambulanten Hospizdienst.
In der Stiftungsarbeit geht es darum, etwas zu ermöglichen, das langfristig Bestand hat. Im Hospizdienst um Präsenz im Moment, um Zuhören und darum, auszuhalten, dass nicht alles verändert werden kann.
Das prägt auch meine Haltung im Coaching:
Das Unabänderliche zu akzeptieren halte ich für ebenso notwendig wie das Vertrauen in die eigene Handlungsfähigkeit.
Langfristige Wirksamkeit ist mir wichtiger als schnelle Effekte. Genaues Zuhören und Nachfragen sind mir näher als kluge Ratschläge.
Ohne Beschönigung.
Ohne Dramatisierung.
Ohne vorschnelle Beruhigung.

